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Trend-Update Ferienhäuser 2025: Belegung & Prognose 2026 (Belgien, Luxemburg, Frankreich, Ibiza & Mallorca)

Trend-Update Ferienhäuser 2025: Belegung & Prognose 2026 (Belgien, Luxemburg, Frankreich, Ibiza & Mallorca)

2025 war für Ferienhäuser in Belgien und Luxemburg insgesamt ein gutes Jahr. Die Nachfrage blieb hoch, auch wenn die Monate Januar bis März wie üblich etwas langsamer anliefen. Im Sommer waren Gruppen- und Familienreisen etwas schwächer als in anderen Jahren, dennoch war die Auslastung insgesamt gut und für viele Eigentümer sehr zufriedenstellend.

Im Segment der Suiten für Paare und der Ferienhäuser für zwei bis acht Personen ist das Angebot inzwischen sehr groß. Genau deshalb entscheiden sich Gäste immer häufiger aufgrund von klaren Extras und einem stimmigen Gesamtpaket. Besonders gefragt sind ein Jacuzzi oder eine Sauna, eine sehr gute Lage sowie eine moderne, gepflegte und hochwertig wirkende Ausstattung. Ein weiterer, deutlich spürbarer Treiber ist, wenn Hunde erlaubt sind. Unterkünfte mit Hundezulassung erhalten merkbar mehr Anfragen und können dadurch stabiler ausgelastet werden.

In Belgien zeigt sich außerdem ein klares Muster beim Buchungsverhalten. Ferienzeiten werden häufig sehr früh gebucht, während die Nebensaison öfter über reduzierte Last-Minute-Angebote gefüllt wird.

Frankreich hatte 2025 einen sehr starken Sommer, vor allem im Luxussegment mit Villen und hochwertigen Ferienhäusern in Südfrankreich . In der Vor- und Nachsaison gab es jedoch spürbar mehr Verfügbarkeiten. Für 2026 wird erwartet, dass in Frankreich noch spontaner entschieden wird und mehr Buchungen später entstehen. Frühbucher werden weiterhin die beste Auswahl haben, aber die Dynamik dürfte sich stärker in Richtung Last Minute und kurzfristige Entscheidungen verschieben.

Ibiza und Mallorca hatten 2025 ebenfalls ein stabiles Jahr. In der Hochsaison waren Auslastungen von bis zu rund neunzig Prozent möglich. Gleichzeitig bieten Vor- und Nachsaison oft viele freie Termine, was für Kurzentschlossene echte Schnäppchenchancen bedeutet. Für 2026 wird weiterhin ein starkes Interesse erwartet, insbesondere bei Luxusunterkünften. Das spricht für stabile Preise. Mallorca könnte zusätzlich teurer werden, weil Kosten im Hotel- und Dienstleistungsbereich steigen und die internationale Nachfrage nach Premium-Ferienhäusern hoch bleibt, während das Angebot begrenzt ist.

Beim Vergleich von Last Minute und Frühbuchung gilt weiterhin: Bei Flugreisen lohnt sich frühes Buchen in vielen Fällen, weil Preise und Verbindungen besser planbar sind. Bei Ferienhäusern in Südfrankreich sowie auf Ibiza und Mallorca können Last-Minute-Buchungen hingegen echte Deals bringen, allerdings muss man dann mit einer kleineren Auswahl rechnen.

Ein klarer Gewinnertrend in 2025 waren Gruppenreisen, Teambuildings, Junggesellenabschiede und Firmen-Retreats in kleineren Teams. Besonders in Belgien und in den Ardennen sind große Häuser attraktiv, weil sie viele Zimmer und hohe Kapazitäten bieten. Gleichzeitig ermöglichen sie ein luxuriöses Erlebnis zu vergleichsweise überschaubaren Kosten, da Ausgaben für Hotelgetränke, Restaurantpreise und Personalaufschläge oft entfallen oder deutlich sinken. Immer mehr Firmen nutzen Ferienhäuser, um Meetings, Brainstormings oder Retreats privat, exklusiv und effizient umzusetzen.

Für 2026 wird in Belgien und den Niederlanden mit steigenden Preisen gerechnet. Hintergrund sind Mehrwertsteuer-Erhöhungen, die einen Preisauftrieb von etwa fünf bis zehn Prozent auslösen können.

Mit der steigenden Konkurrenz, besonders in den kleineren Größenklassen wie Suiten und Häusern für zwei bis acht Personen, wird professionelle Positionierung wichtiger. Eine klare Zielgruppe, passende Ausstattung, hochwertige Präsentation und ein schlüssiges Konzept entscheiden zunehmend darüber, ob eine Unterkunft langfristig stabil gebucht wird. Exklusivität und Beratung gewinnen an Gewicht, weil sie helfen, sich im großen Angebot sichtbar abzuheben.